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Planungsfehler Busbahnhof?1

Mehr als 4 Millionen Euro werden gerade investiert. Je zur Hälfte von der Stadt Ried und vom Land OÖ. in den neuen Terminal am Rieder Bahnhof, wo das Umsteigen zwischen Bahn, Citybus und regionalen Buslinien erfolgen soll. Eine „Nahverkehrsdrehscheibe“ als wichtiger Schritt zu einem abgestimmten Regionalverkehrskonzept für Ried und Umgebung.

Planungsfehler beim Busbahnhof
Bild: Grünspecht – Planungsfehler beim Kreisverkehr?

Die Eröffnung des neuen Terminals ist (war?) mit Dezember 2018 geplant. Die Umrisse und Dimensionen der Fahrbahnen und des Kreisverkehrs sind bereits jetzt erkennbar – und man fragt sich, wie diese von Bussen befahren werden sollen. Ein Terminal soll doch wohl Umstieg und Transport erleichtern. Für alle. Auch für die Busfahrer. Dafür sind allerdings die Zufahrten und der Kreisverkehr ziemlich schmal geraten. Ob das für Busse ausreicht?

Und noch etwas:
Der Planer des Terminals muss sowohl von der unmittelbar bevorstehenden Auflösung der Garnison in Ried als auch von der Unabwendbarkeit der Klimaerwärmung überzeugt sein. Verlegungen von Panzern der Zehnerkaserne erfolgen mit der Bahn. Wenn also das in Ried stationierte Bataillon mit seinen Panzern beispielsweise zu Übungen nach Allentsteig aufbricht, werden die Kettenfahrzeuge über die Rampe am Bahnhof Ried verladen.

Und ab und zu schneit es dann doch noch in unseren Breiten. Und fallweise bleibt der Schnee sogar liegen, was wiederum das Ausrücken der städtischen Schneeräumfahrzeuge erfordert. Das Verladen von Panzern und die Notwendigkeit des Schneeräumens dürften bei den Planungen des neuen Terminals keine Rolle gespielt haben. Panzer und Schneepflüge kommen sicher nicht durch den Kreisverkehr, das sieht man mit freiem Auge.
Inzwischen wurde rasch reagiert und die Verbreiterung der Fahrbahnen bereits weitestgehend durchgeführt.