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„Willkommen Standort Ried“.

Bravo!!! Das Regionalmanagement Oberösterreich verwirklicht ein Willkommensprojekt in Ried.
Arbeitskräfte sollen gefunden und gehalten werden. Dazu bedarf es einer Willkommenskultur, bei der sowohl Gemeinden als auch Unternehmen zusammenarbeiten und einander unterstützen.


Dies ist auch bitter notwendig, denn Linz und Wien haben gemeinsam dem Innviertel einen Standort für eine Fachhochschule verweigert. Die Herausforderung liegt nun darin, jene für eine Ausbildung in den Zentralraum abgewanderten jungen Menschen zurückzuholen und zu halten.

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Bild: Grünspecht – Landflucht ist weiblich!

4 Rieder Unternehmen (FACC, Löffler, Team 7 und Wintersteiger) haben bereits ihr Interesse an einem Austausch mit der Stadt Ried angemeldet.
Am Ende des Willkommens-Checkprozesses werden vom Regionalmanagement OÖ Handlungsempfehlungen präsentiert.
Insbesondere für Mädchen und Frauen wird das Ergebnis spannend sein. Und sie werden darauf hoffen, dass es genügend Anreize gibt, um in Ried und Umgebung zu bleiben.
Denn Landflucht ist weiblich! Sie nehmen die nächste Generation mit, wenn die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht stimmen.
Dazu brauchen junge Frauen vor allem aber auch attraktive, regionale Ausbildungsmöglichkeiten abseits der Fokussierung auf technische Berufe – hier würde sich etwa eine Kooperation mit den Fachhochschulen für Gesundheitsberufe und dem Rieder Krankenhaus anbieten.