#wirtschaft006

Wirtschaft006-Rifa

Die RIFA – eine eierlegende Wollmilchsau.

Arbeitsmarkt. Ausbildung. Ökologie. Integration. Pflege. Alles das kann die RIFA. Aus einem kleinen Verein wurde in 30 Jahren eine hochprofessionell agierende und doch ausschließlich gemeinnützige, in der Region Ried wirkende ökosoziale Arbeitsmarkt- und Ausbildungsunternehmung mit fast 70 fix angestellten Mitarbeitern und laufend über 100 Kursteilnehmern und Transitarbeitskräften.

Tatsächlich hat das Wirken der RIFA an drei Standorten in Ried (Hannesgrub, Froschaugasse, Kloster St. Anna) einen derart vielfältigen positiven Impact auf unsere Region, dass eine vollständige Aufzählung wahrscheinlich gar nicht möglich ist.  Es werden Sperrmüll, Räumungsabfall und Altwaren getrennt und teilweise wiederverwertet: durch Recycling oder durch Verkauf im größten Second-Hand Markt des Innviertels, der Fundgrube. Es werden Lehrlinge in einem Übungshotel und-restaurant, im Handel, in der Werkstatt ausgebildet. Es werden Langzeitarbeitslose und Migranten qualifiziert und an den Arbeitsmarkt herangeführt. Mobile Hauskrankenpflege und Altenbetreuung gehört seit Jahrzehnten zum Tätigkeitsbereich der RIFA. „#wirtschaft006“ weiterlesen

#wirtschaft005

Wirtschaft005

Industrie und Pflege und ein dummer Kinospot.

International tätige Industrieunternehmen investieren im Innviertel in die Schaffung von tausenden zukunftsträchtigen Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Das nagelneue Pflegeheim in Eberschwang kann mangels Pflegekräften nur zu einem Viertel in Betrieb gehen. Und ein Werbespot der Freiheitlichen Jugend faselt über Probleme, die verursacht würden durch zugewanderte Fachkräfte, die von „Rot-Grün gewünscht“ worden sein sollen.

Als Faktensammlung zwecks Meinungsbildung eines Innviertlers zum Thema „Zuzug ausländischer Fachkräfte“ war zuletzt das Lesen des Lokalteils der OÖN sehr gut geeignet. Dort war zunächst in den letzten Wochen zu lesen, dass Unternehmen wie FACC, KTM und ABB angekündigt haben, in ihren Betrieben im Innviertel rund 2000 Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Man braucht nicht Volkswirtschaft studiert zu haben, um die positiven Impulse solcher Investitionen für den gesamten regionalen Wirtschaftsraum zumindest erahnen zu können. Stichworte: Zulieferbetriebe und Zusatzarbeitsplätze, Lohnniveau und Kaufkraft. Nicht umsonst ist das Innviertel einer der stärksten Industriemotoren Österreichs mit einer der höchsten landesweiten Wachstumsraten. Keine andere österreichische Region hat „die Chancen der Globalisierung so gut mit regionalen Stärken verzahnt“ (Quelle: Trend 13/2017. Dort gibt es auch die Zahlen, Daten und Fakten zu dieser Aussage im Detail). „#wirtschaft005“ weiterlesen

#wirtschaft004

Wirtschaft004

„Willkommen Standort Ried“.

Bravo!!! Das Regionalmanagement Oberösterreich verwirklicht ein Willkommensprojekt in Ried.
Arbeitskräfte sollen gefunden und gehalten werden. Dazu bedarf es einer Willkommenskultur, bei der sowohl Gemeinden als auch Unternehmen zusammenarbeiten und einander unterstützen.

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#wirtschaft003-messe-und-energie

Messe und Energie

Messe und Energie. Was tut Ried?

Um zwei erfolgreiche Unternehmen wird die Stadt Ried von Kommunen vergleichbarer Größe in ganz Österreich beneidet. Um die Energie Ried und um die Messe Ried. Beide stehen im hundertprozentigen Eigentum der Stadt Ried. Beide sind in Gesellschaften mit beschränkter Haftung ausgelagert. In beiden wird von Geschäftsführung und Mitarbeitern hervorragende Arbeit geleistet. Beide werden von politisch besetzten Aufsichtsräten kontrolliert. Und beide wurden aufgrund einer Entscheidung der Stadt Ried in eine wirtschaftliche Schicksalsgemeinschaft gezwängt. „#wirtschaft003-messe-und-energie“ weiterlesen

#wirtschaft002

Wirtschaft002

Hallo Linz! Hier ist das Innviertel!

Als der Frieden von Teschen im Jahr 1779 den Bayerischen Erbfolgekrieg beendete, kam das östlich von Inn und Salzach gelegene Gebiet zum Herzogtum Österreich ob der Enns. Als „Innviertel“ gehört es seither zum Bundesland Oberösterreich. Als Innviertler Bürger und Steuerzahler muss man sich nach mehr als 240 Jahren allerdings die ernsthafte Frage stellen, ob dieses historische und geografische Faktum den hochschulpolitischen Entscheidungsträgern in Linz und Wien jemals ins Bewusstsein gedrungen ist.
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