#wirtschaft014-mode

slow-fashion
Foto: Grünspecht

Vor einem halben Jahr wurde das erste Geschäft für faire Mode „Xiling“ in Ried eröffnet und damit ein Kontrapunkt zum aktuell dominanten Modebusiness gesetzt, das „Wegwerfmode“ samt ökologisch und sozial unverträglichen Produktionsweisen forciert. Was steckt hinter dem Konzept?

„Slow Fashion“ steht für die Entschleunigung der Modeindustrie, das heißt, der Konsum soll verlangsamt und Kleidung länger getragen werden. Ziel ist es, damit bessere Bedingungen für Mensch und Natur zu schaffen. Das bedeutet, dass jede Kleidermarke von der Geschäftsführerin Frau Janna Binder selbst ausgewählt, auf Herz, Nieren und Nachhaltigkeit geprüft und offiziell zertifiziert wurde. Die Mode sei „fesch und fair“, wie Frau Binder meint: „Fair gegenüber den Menschen, die sie produzieren, und gegenüber der Umwelt, die die Rohstoffe liefert, die wir so schätzen. Fair aber auch gegenüber den KundInnen, die beste Qualität verdienen und das sichere Gefühl beim Einkaufen, ein Zeichen zu setzen für eine faire Modewelt. „#wirtschaft014-mode“ weiterlesen

#wirtschaft011-energie-ried

Energie Ried
Foto: Grünspecht

Energie Ried auf der Tagesordnung der 3. Sitzung des Gemeinderates am 24. 3. 2022

Zu Jahresbeginn 2021 erklärte der Altbürgermeister überraschend sein Nichtantreten bei den Gemeinderatswahlen im Herbst 2021. Einige Tage später wurde Malversationen beim Unternehmen Energie Ried bekannt. Dazu muss man Wissen, dass die Energie Ried zu 100% im Eigentum der Stadt Ried steht und der Bürgermeister als alleiniger Gesellschafter (vertritt die Bevölkerung Rieds in der Generalversammlung) war.
Nach den Wahlen im Herbst 2021 wurde die Generalversammlung erweitert. Als Gesellschafter fungieren seit diesem Zeitpunkt der Bürgermeister und 3 Vizebürgermeister*Innen.
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#wirtschaft008-gießerei

Gießerei

Max Gramberger und Karl Weilhartner vom Verein „TRAFOS“ führten zwei Gruppen der grünen Ried durch die „Gießerei“ und berichteten unter anderem auch über die Geschichte des Hauses.
Das denkmalgeschützte „Hofmann-Haus“ wurde Mitte des 15. Jahrhundert erbaut. Im Haus war früher eine Zinngießerei ansässig. Gegenstände aus Zinn wurden in einem zwei Stockwerke hohen Raum gegossen. Durch die Revitalisierung entstand eine Gesamtverkaufsfläche von ca. 500m² verteilt auf 3 Etagen. Aus dem desolaten Haus wurde ein Schmuckkästchen der Nachhaltigkeit in der Stadt Ried.

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#wirtschaft007-ausbildung-statt-abschiebung

Ausbildung statt Abschiebung

Nach wie vor dauern Asylverfahren in Österreich viel zu lange – ich kenne viele Betroffene, die bereits zweieinhalb Jahre, teilweise sogar mehr als drei Jahre im Verfahren sind. Für diese Asylwerber herrscht derzeit weitgehendes Beschäftigungsverbot. Das zerstört vielfach die Tagesstruktur, verringert mitgebrachte Qualifikationen, macht die Betroffenen nicht fit für den Arbeitsmarkt, sondern schwächt sie. Österreich macht damit zum Schaden von Integration und Wirtschaft einen schweren Fehler.

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