
Der Rieder Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 17. Oktober 2019 neuerlich die Verlängerung des Neuplanungsgebietes für die Spange 3 beschlossen. Dieses wurde erstmals 2005(!) verordnet.
GRÜNE, SPÖ und NEOS stimmten dagegen.
Im Zuge der Diskussion im Gemeinderat wurde von Stadtrat Mag. Lukas Oberwagner Stellung genommen. Ihm erschien vor allem die im Raum stehende Entlastung der Rieder Innenstadt im Umfang von ca. 5.500 Fahrzeugen als viel zu hoch gegriffen.
Im gesamten Planungsverlauf kam es nie zu einer seriösen Verkehrszählung: Die kolportierten Zahlen waren laut dem Sachverständigen des Landes reine “Glaskugel-Seherei”. Diese Aussage des Sachverständigen erfolgte übrigens bei der Verhandlung über den Bau der Spange 3.



Das Land wünschte und der Rieder Gemeindeverband beschloss die Fusion des Rieder Tourismusverbandes mit dem Tourismusverband s‘Innviertel. Die politisch gestiftete Hochzeit brachte eine Überraschung ans Tageslicht: Der Tourismusverband Ried verfügt über eine Mitgift von „einigen hunderttausend Euro“, die er in diese Ehe einbringt. Zumindest 300.000 Euro sollen für touristische Aktivitäten der Stadt Ried verwendet werden. Aber nur, wenn die ARGE Stadtmarketing bestehen bleibt.