
#verkehr-012-letzte-zugverbindung

damit man draußen erfährt, was drinnen passiert



Mit der Umstellung von Diesel- auf elektrische Traktion werden lokale Abgasemissionen vermieden, der Energieverbrauch reduziert und die betriebliche Leistungsfähigkeit der Strecke erhöht. Die Elektrifizierung ermöglicht kürzere Fahrzeiten, höhere Zuglasten sowie eine verbesserte Einbindung der Strecke in das elektrische Netz der ÖBB Infrastruktur AG.
Der Betrieb erfolgt künftig mit dem in Österreich standardisierten Bahnstromsystem von 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz. Die Energieversorgung erfolgt über das bestehende Bahnstromnetz. Eine zentrale Funktion übernimmt dabei das Unterwerk Pram (km 9,228), in dem elektrische Energie aus dem Hochspannungsnetz mittels zweier Umformeraggregate in die erforderliche Traktionsspannung und -frequenz umgewandelt und in das Bahnstromnetz eingespeist wird.
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Die Eisenbahn gehört zu den sichersten Verkehrssystemen der Welt – und das nicht ohne Grund. Hinter jedem Zug steckt ein komplexes Netz technischer Überwachung, das sich über Jahrzehnte stetig weiterentwickelt hat. Die Geschichte der Zugbeeinflussungssysteme in Österreich zeigt eindrucksvoll, wie sich Sicherheitstechnik vom rein mechanischen Schutz hin zu einem hochdigitalen, europaweit harmonisierten System gewandelt hat.
Sifa: Sicherung durch Aufmerksamkeit
Am Anfang stand ein vergleichsweise simples, aber wirkungsvolles Instrument: die Sicherheitsfahrschaltung, kurz Sifa. Sie wird unterschieden in Impuls-Sifa oder einfach Sifa.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats der Stadt Ried wurde ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Transparenz gesetzt. Grundlage dafür ist das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern zur proaktiven Veröffentlichung bestimmter Informationen verpflichtet. Nach §4 IFG müssen relevante Dokumente öffentlich zugänglich gemacht werden, wobei gemäß §5 IFG das Informationsregister ( https://data.gv.at ) – in Ried bislang vorwiegend für Rechnungsabschlüsse genutzt – als zentrale Plattform dient.
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Neben dem Ausbau der Strecke spielt vor allem die technologische Entwicklung der ÖBB eine zentrale Rolle. Moderne, rechnerbasierte Stellwerkstechnik ersetzte ältere mechanische, elektromechanische und Relaisstellwerke. Das schaffte die Grundlage für schnellere, dichtere und sicherere Zugfahrten. Gleichzeitig erfordert die Zugsicherung bei Geschwindigkeiten von 200 km/h und darüber hinaus hochpräzise, digitale Systeme, die jede Bewegung des Zuges überwachen und steuern.
Dieser Artikel in zwei Teilen beleuchtet, welche technischen Voraussetzungen notwendig sind, wie sich die Stellwerkstechnik entwickelt hat und welche Zugsicherungssysteme den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Österreich möglich machen.
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