
Während Bahnsteige und Gleise modernisiert werden, entstand und entsteht im Hintergrund eine Hochleistungsinfrastruktur, die völlig neue Fahrzeiten ermöglicht. So lässt sich Wien von Ried und Braunau – mit nur einem Umstieg – in rund 2,5 bzw. 3 Stunden erreichen, bei Zuggeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h. Doch wie ist das überhaupt möglich?
Neben dem Ausbau der Strecke spielt vor allem die technologische Entwicklung der ÖBB eine zentrale Rolle. Moderne, rechnerbasierte Stellwerkstechnik ersetzte ältere mechanische, elektromechanische und Relaisstellwerke. Das schaffte die Grundlage für schnellere, dichtere und sicherere Zugfahrten. Gleichzeitig erfordert die Zugsicherung bei Geschwindigkeiten von 200 km/h und darüber hinaus hochpräzise, digitale Systeme, die jede Bewegung des Zuges überwachen und steuern.
Dieser Artikel in zwei Teilen beleuchtet, welche technischen Voraussetzungen notwendig sind, wie sich die Stellwerkstechnik entwickelt hat und welche Zugsicherungssysteme den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Österreich möglich machen.
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