#zukunft-trinkwasser-innviertel006

Trinkwasser006

Alle schützen unser Grundwasser …
Vorrangflächen, Strategien, Richtlinien.

Die Naturschutzabteilung des Landes OÖ hat irgendwann beschlossen, für ganz Oberösterreich sogenannte „Leitbilder für Natur und Landschaft“ zu formulieren und das liest sich dann im Jahr 2007 beim Kapitel Trinkwassernutzung so:
„Zum Schutz des Trink- bzw. Grundwassers wurden vom Land OÖ im Sinne des Landesumweltprogrammes „Wasserwirtschaftliche Vorrangflächen gegenüber Kiesabbau ausgewiesen; es handelt sich hierbei um Gebiete, die aus Sicht der Wasserwirtschaft als besonders bedeutend eingestuft werden müssen und bei Eingriff in den Naturhaushalt (wie dies der Abbau von Kies und Schotter darstellt) oft mit negativen Folgeerscheinungen zu rechnen ist, weshalb mögliche Gefährdungspotenziale auf ein Minimum reduziert werden sollten.“

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#zukunft-trinkwasser-innviertel005

zukunft-trinkwasser-innviertel005

Wer ist eigentlich zuständig?

Ämter und Behörden, Gesetze, Verordnungen, Bescheide, Bürgermeister, Gemeinderat, Bezirkshauptmannschaft, Landesregierung, Landtag, Landeshauptmann, Landesrat, Ministerium, Bundesregierung, EU, Amtssachverständige, Gutachter, Gerichte … Wer ist eigentlich zuständig, wenn es um die Genehmigung derartiger Projekte oder um deren Verhinderung geht? Wer entscheidet über die Rechtmäßigkeit der Verfahren? Wer schützt die Bevölkerung? Kann sich ein Nachbar wehren? Eine Gemeinde? Eine ganze Region?

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#zukunft-trinkwasser-innviertel004

Trinkwasser004

Mit ZUKUNFT WALDZELL war schnell ein passender Name für den innerhalb weniger Wochen gegründeten Verein gefunden. Mit Rainer Erler stellte sich ein Mann für die Funktion des Vereinsvorsitzenden zur Verfügung, der, unterstützt vom gesamten Vorstand und den vielen anderen freiwilligen Aktiven, sehr schnell die Notwendigkeit eines geordneten Widerstands erkannte. Was er – wie wir alle – nicht erkennen konnte, war das Ausmaß an Engagement, das von ihm und den aktiven Vereinsmitgliedern in den kommenden Monaten abverlangt werden sollte.

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#zukunft-trinkwasser-innviertel003

Baurestmassen

Was sind Baurestmassen?

Diese Frage stellte sich mir auch, als ich von den Plänen der Firma Burgstaller erfuhr. Spontan denkt man dabei an alle möglichen Materialien, die in der Bauwirtschaft Verwendung finden. Man denkt dabei zum Beispiel an Holz, Beton und Fliesen, vermeintlich harmloses Zeug, das beim Hausbau oder Abriss eben anfällt und irgendwo doch behandelt oder am Ende deponiert werden müsse. „Jeder von uns produziert schließlich Bauschutt und irgendwo muss das Zeug ja hin“, war eine durchaus gängige Reaktion vieler Zeitgenossen, vor allem außerhalb von Waldzell.

In Waldzell selbst breitete sich Betroffenheit aus. Aber diese Betroffenheit führte nicht zu Passivität und Lähmung, sondern zur Überzeugung, jetzt sei man gefordert, jetzt müsse man aufstehen und Widerstand leisten. Die Zeit schien viel zu knapp – bis September – aber eine Chance bot sich zur Mobilisierung: das legendäre Dorffest, zu dem Tausende Besucherinnen und Besucher erwartet wurden. Und diese kamen tatsächlich in Scharen und weit mehr als tausend von ihnen unterschrieben die auf einem Informationsblatt formulierten und nicht nur am aufgebauten Infostand heiß diskutierten Forderungen des kurz zuvor gegründeten Vereins ZUKUNFT WALDZELL.
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#zukunft-trinkwasser-innviertel002

Trinkwasser002

Baurestmassendeponie Waldzell.

In der Ausgabe 63 der Amtlichen Mitteilung – Waldzeller Gemeindekurier vom März 2017 gibt Bürgermeister Hans Jöchtl (SPÖ) bekannt, dass die Firma Burgstaller aus Haag am Hausruck in der Ortschaft Schwendt eine sogenannte Baurestmassendeponie errichten will. Der Standort ergibt sich aus der Tatsache, dass hier seit 2002 Schotter abgebaut wird. Von der Firma Burgstaller.

Die Deponie soll in einem Teil der abgebauten Schottergrube angelegt werden, schreibt Jöchtl in der Zeitung, das Projekt sei bei der Behörde (Land OÖ) noch nicht eingereicht und werde demnächst dem Gemeinderat als Erstinformation vorgestellt. Jöchtl versprach, falls die Deponie auf uns zukommt, die Bevölkerung neutral zu informieren und im Sinne der Waldzeller Einwände vorzubringen.
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