{"id":744,"date":"2025-05-09T08:25:33","date_gmt":"2025-05-09T06:25:33","guid":{"rendered":"https:\/\/gruenspecht.at\/podcast\/?p=744"},"modified":"2025-05-25T23:09:00","modified_gmt":"2025-05-25T21:09:00","slug":"folge-3-1792-1816-ried-ist-oesterreichisch-bayrisch-und-franzoesisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruenspecht.at\/podcast\/2025\/05\/folge-3-1792-1816-ried-ist-oesterreichisch-bayrisch-und-franzoesisch\/","title":{"rendered":"Folge 3 &#8211; 1792-1816 Ried ist \u00f6sterreichisch, bayrisch und franz\u00f6sisch"},"content":{"rendered":"\n<p>Geschichten zur Geschichte von Ried<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe hcb-fetch-image-from=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/5yCyyyoteoFLS0EN0CAk3h?si=OhLpHPvcQ-GYg1McGpqfkw\" title=\"Spotify Embed: 1792 - 1816 Ried ist \u00f6sterreichisch, bayrisch und franz\u00f6sisch\" style=\"border-radius: 12px\" width=\"100%\" height=\"152\" frameborder=\"0\" allowfullscreen allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/5yCyyyoteoFLS0EN0CAk3h?si=OhLpHPvcQ-GYg1McGpqfkw&#038;utm_source=oembed\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u201eSolange der \u00d6sterreicher noch braun`s Bier und W\u00fcrstel hat, revoltiert er nicht\u201c(Beethoven, 1794). Diese Worte, die der Wahlwiener Komponist und Pianist 1794 an seinen Verleger in Bonn schrieb, m\u00f6gen auch heute noch f\u00fcr viele von uns die typisch \u00f6sterreichische Gem\u00fctslage beschreiben. Aber was braute sich da zusammen in Europa! Eine Losung, verpflichtet der Aufkl\u00e4rung und ihre Gedanken schwappten \u00fcber weite Teile Europas bis ins heutige Russland \u00fcber. ,,Freiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit&#8221;, so hallte es in den Gasth\u00e4usern und H\u00f6fen Europas landauf und landab einmal voller Tatendrang, ein anderes Mal voller Furcht von den Tischen und in den G\u00e4ngen. Das &nbsp;alte Europa, wie es sich \u00fcber Jahrhunderte herausgebildet hatte, war in seinen feudalen Grunds\u00e4tzen ersch\u00fcttert.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Vor allem in Bayern waren die Gedanken, die eine Neuordnung der alten Herrschaftsbedingungen mit sich bringen sollten, stark verbreitet. Man erhoffte sich, das Innviertel und somit auch Ried wieder angliedern zu k\u00f6nnen. So wurde auch unsere Stadt Durchzugsgebiet f\u00fcr Truppen verschiedenster Kriegsbeteiligter.&nbsp;Es zogen 1792 \u00f6sterreichische Truppen durch Ried gegen das revolution\u00e4re Frankreich und in umgekehrter Richtung franz\u00f6sische Kriegsgefangene in die andere, f\u00fcr die in Ried ein Hospital errichtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Im zweiten Koalitionskrieg k\u00e4mpften \u00f6sterreichische Nachhuten mit Franzosen am Schweikelberg von&nbsp;Ried.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Furcht ging um in der Rieder Bev\u00f6lkerung, die Losung lautete:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u201e Die Franzosen kommen!&#8221; Um die Zerst\u00f6rung des Marktes Ried zu verhindern gingen der Landrichter von K\u00fcrsinger, seine Frau und der Magistrat den Franzosen entgegen. Hier begab es sich,dass die Frau des Landrichters unter Tr\u00e4nen dem General der Franzosen zu F\u00fc\u00dfen fiel und, man glaubt es kaum, ihr wurde diese Bitte erf\u00fcllt. Und schon 1805 waren die Franzosen ein drittes Mal bei uns! Am 2. November 1805 traf Kaiser Napoleon h\u00f6chstpers\u00f6nlich in Ried ein. Er n\u00e4chtigte im alten Rentamtsgeb\u00e4ude<sup>&nbsp;<\/sup>am Hauptplatz, das heute das Postamt beherbergt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Bald darauf waren auch Linz und Wien eingenommen und der Friede von Pre\u00dfburg unterzeichnet<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">In einer Zeit solcher Umwalzungen vermag es uns nicht zu verwundern, dass sich sogar der \u201egro\u00dfe\u201c Napoleon noch einmal in Ried blicken lie\u00df. &nbsp;Am 2. Mai 1809 n\u00e4chtigte er ein weiteres Mal hier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Es gibt zu diesem zweiten Aufenthalt eine Geschichte, die, wenn sie wahr w\u00e4re, Ried einen Namen \u00fcber die Grenzen Europas hinaus eingebracht h\u00e4tte. An diesem 2. Mai war n\u00e4mlich der Holzschuhmacher Heinrich Tuschl nahe daran gewesen den Kaiser zu erschie\u00dfen. Auf der Lauer liegend wollte er seinen Plan mit einem Schuss aus dem Fenster eines Hauptplatzhauses umsetzen. In einem nachgestellten Trauerspiel von 1913 f\u00e4llt der Schuss wirklich, das Gewehr wird aber von einem Korporal der Rieder B\u00fcrgergarde im letzten Moment zur Seite gerissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Im Trauerspiel wird die Geschichte der Franzosen in Ried aufgerollt. Wobei uns, die wir auf die Textprobe des Trauerspiels blicken, klar sein muss, dass die Grausamkeiten und Verfehlungen, die beschrieben werden, wahr sein k\u00f6nnen oder auch nicht. Es gibt jedoch ein gutes Bild f\u00fcr die die Gem\u00fctslage von Riederinnen und Riedern zur damaligen Zeit ab:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-fira-code-font-family has-medium-font-size\"><em>Ja, was ich Euch bisher erz\u00e4hlt habe, mag wohl auch anderen geschehen sein,obwohl mir mit einer Grausamkeit behandelt wurden, daB unser damaliger Landesrichter K\u00fcrsinger das Elend nicht mehr mitansehen konnte und dem General Grenier dringende Vorstellung machte.<\/em> <em>Man warf den edlen Mann sogleich in Haft und bedr\u00fcckte uns noch mehr als fr\u00fcher. So sind wir in wenigen Tagen buchst\u00e4blich zu Bettelleuten geworden. Doch das wurden andere auch. Nur h\u00f6rt wie wir ungl\u00fccklich wurden. Meine Schwester war ein bildh\u00fcbsches M\u00e4dchen, wie wenige im Markt. Die reichsten Burschen warben um sie und um jene Zeit hatte sie gerade einem den Vorzug gegeben und war Braut. O, dass sie doch nicht so sch\u00f6n gewesen w\u00e4re, vielleicht lebte sie noch heute! So musste sie sterben, weil sie so schon war und den Herren Offizieren so gut gefiel, dass sie meine Schwester immer bei ihren Gelagen haben wollten. Mit Gewalt hat man sie aus unserer Stube gerissen und hinauf zu den zechenden Teufeln geschleppt. Damals habe ich begonnen euren Kaiser zu hassen, und hasse ihn so, wie nur wenige von Euch ihn lieben k\u00f6nnen. Der \u00dcbermut des Lumpengesindels wurde immer groBer. Die Schasseurs waren in lhrem Frevel schon ganz wahnsinnig geworden. Das waren keine Menschen mehr, sondern das waren wilde Bestien. Denn ist das nicht heller Wahnsinn, neben der Scheune Feuer anzuz\u00fcnden, ganze Scheiterhaufen zu errichten, und als das Holz zu Ende geht, werden Kasten und St\u00fchle, Tische und Z\u00e4une, T\u00fcren und Bilder herbeigeschleppt. Der Vater bittet, fleht, es hilft alles nichts. Als er sich wehren will, stoBen ihn die Unmenschen mit ihren Bajonetten nieder. Und in derselben Nacht f\u00e4ngt auch die Scheune wirklich Feuer, wie der arme Vater schon immer gef\u00fcrchtet hat, und unser ganzes Anwesen wird ein Raub der Flammen. Mensch und nun sag, hat der Holzschuhmacher Tuschl in Ried Ursache zu seinem Hass gegen Napoleon oder nicht?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Am Ende des Spiels wird Tuschl wahrscheinlich von franz\u00f6sischen Soldaten erstochen, genaueres bleibt aber unklar, da der Vorhang vorher f\u00e4llt. Seine Abschlussworte:,,Und wenn sich alle beugen, ich beuge mich nicht vor ihm. Und wenn er die ganze Welt gewinnt, dort druben bin ich frei!&#8221; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die ganze Geschichte ist geschichtlich empirisch nicht \u00fcberprufbar, aber die Geschichtsinteressierten unter uns werden vielleicht wissen, dass am selben Tag ein B\u00fcchsenmacher im Stift Lambach einen Anschlag ver\u00fcben wollte. Der Benediktiner Pater Koloman Feiner verhinderte den Anschlag, der den franz\u00f6sischen Kaiser beim Einreiten in das Stift durch einen Schuss aus dem Torturm ereilen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Am 5. Janner 1810 wurde der Bezirk Ried sogar zum Sitz der franz\u00f6sischen Landesregierung erklart. Der Verantwortliche residierte im Schloss Aurolzm\u00fcnster.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">F\u00fcr eine Einschatzung der damaligen Zeit eignet sich hervorragend das ,,Rieder Regierungsblatt&#8221;, das sogar online zur Verfi.igung steht. In Ausgabe Nummer 1 vom 6. J\u00e4nner 1810 findet sich folgendes:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\">F\u00fcr das Sr. Majest\u00e4t, dem Kaiser von \u00d6sterreich abgetretene Innviertel, und Teil des Hausruckkreises wird zur Verwaltung der Staatsgesch\u00e4fte eine von Landes- und Sachkundigen Geschaftsm\u00e4nnern bestehende Landeskomission provisorisch errichtet&#8221; (Rieder= Regierungs= Blatt, 6. Janner 1810, No.1).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Und dann kommt es nat\u00fcrlich, wie es kommen musste. Erst mit 1779 von Bayern zu \u00d6sterreich gekommen, dann von den Franzosen beherrscht, wurde das lnnviertel Ende 1810 wieder bayrisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die Riederinnen und Rieder, so erz\u00e4hlt man sich noch heute, hatten diesen Tag lange erwartet und feierten ihn. Klarerweise nur, weil man die Hoffnung hegte, dass endlich friedlichere Zeiten eintreffen w\u00fcrden. Im ,,Rieder lntelligenzblatt&#8221; (endlich einmal ein Name der zu uns passt) ist zu lesen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Gl\u00fccklicher Tag! Welche sch\u00f6ne Morgensr\u00f6the beseeligender Zukunft l\u00e4chelt dem Wahrheitsfreunde,dem vaterl\u00e4ndisch gesinnten und dem guten Wohle unter des allgeliebten Maximillian Josephs milder, weiser, gerechter Regierung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Mehr denn 33 Jahre flo\u00dfen in den Strom der Zeiten, als auf den mit Tr\u00e4nen benezten Lippen des lnnviertels der laute herzliche Wunsch fi.ir Baierns F\u00fcrsten erstarb.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Am 29. des Herbstmondes strahlte die vaterl\u00e4ndische Sonne wieder auf unsere Gefihlde. <\/em>(Rieder= lntelligenz= Blatt, 6. November 1810, No.4)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Doch der Wunsch nach Ruhe und einem Leben, das von Krieg, Verwustung und Leid verschont bliebe, erf\u00fcllte sich weder fur die Rieder Bev\u00f6lkerung noch f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung Europas. Im Juli 1812 begann Napoleon den russischen Feldzug, dessen Fehlschlag zum Ende seiner Herrschaft uber Frankreich und Europa f\u00fchrte. Auch Bayern begann nun von Napoleon abzur\u00fccken. F\u00fcr die Riederinnen und Rieder wurde es um 1813 wieder brenzlig, da sich \u00d6sterreich nach der preu\u00dfischen Erhebung 1813 an der Koalition gegen Napoleon beteiligte. GI\u00fccklicherweise schlossen sich die Bayern im ,,Vertrag von Ried&#8221; am 8. Oktober 1813 jedoch der Koalition gegen Napoleon an. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nur kurze Zeit sp\u00e4ter, infolge des Wiener Kongresses kam es zum ,,M\u00fcnchner Vertrag 1816&#8243;, durch den das lnnviertel und damit auch Ried wieder zu \u00d6sterreich kamen und bis heute sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Jetzt wurde in Ried ausgiebig gefeiert. Es war keine Rede mehr von der vaterl\u00e4ndischen Sonne, die auf Ried fiel. Ganz im Gegenteil. Die abziehenden bayrischen Beamten wurden beleidigt, bayrische Wappen zerschlagen und sich den Bayern zugeh\u00f6rig f\u00fchlende B\u00fcrgerinnen und Br\u00fcger des Marktes verh\u00f6hnt.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">In der Linzer Zeitung findet sich nat\u00fcrlich eine Liebeskundgebung an die neuen Herrscher: <em> <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-fira-code-font-family has-medium-font-size\"><em>Zu 24 Milionen Menschen des gro\u00dfen Kaiserstaes schlie\u00dfen sich nun wieder unsere alten Landsleute die Hausruck &#8211; und Innviertler an, deren Gef\u00fchl der inningen Liebe durch 7 Jahre nicht erloschen, sie sind nun unser, wie wir ihnen, stimmet daher vereint mit ihnen an dem heutigen Tage als Befohlene ihrer Kinder und Kindeskinder ein hohes Lebe wohl f\u00fcr unseren guten Kaiser an, der lange f\u00fcr das Gl\u00fcck unseres Staates leben solle, in ihm erneuere sich das alte Sprichwort: Ehrlich dauert am l\u00e4ngsten. Vivat unserem vielgelieben Kaiser Franz<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">So war nun der Markt Ried und mit ihm das ganze Innviertel in weniger als 40 Jahren duch die H\u00e4nde verschiedenster Herrscher gegangen, hatte auch diese Zeit durchlebt und ist seither ein Teil von \u00d6sterreich.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#ff8c00;border-radius:1%\"><a href=\"https:\/\/gruenspecht.at\/podcast\/feed\/rss\/\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\";border-radius:1%; background-color:#fe9312; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff;border-radius:1%\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Folge%203%20%E2%80%93%201792-1816%20Ried%20ist%20%C3%B6sterreichisch%2C%20bayrisch%20und%20franz%C3%B6sisch https%3A%2F%2Fgruenspecht.at%2Fpodcast%2F2025%2F05%2Ffolge-3-1792-1816-ried-ist-oesterreichisch-bayrisch-und-franzoesisch%2F \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\";border-radius:1%; 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