{"id":144,"date":"2018-05-08T17:27:17","date_gmt":"2018-05-08T15:27:17","guid":{"rendered":"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/?p=144"},"modified":"2018-05-10T15:50:15","modified_gmt":"2018-05-10T13:50:15","slug":"zukunft-trinkwasser-innviertel012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/2018\/05\/08\/zukunft-trinkwasser-innviertel012\/","title":{"rendered":"#zukunft-trinkwasser-innviertel012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-145\" src=\"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser012.2.jpg\" alt=\"Zukunft Trinkwasser Innviertel\" width=\"850\" height=\"530\" srcset=\"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser012.2.jpg 850w, https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser012.2-300x187.jpg 300w, https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser012.2-768x479.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<h1>\u201eAbfall ist wertvoll\u201c<\/h1>\n<h3>Seit September 2017 liegt der aktuelle Ober\u00f6sterreichische Abfallwirtschaftsplan vor. Dieser liefert \u2013 nach der letzten Ausgabe von 2009 &#8211; viele interessante Zahlen und zeigt mit dem Leitgedanken \u201eAbfall ist wertvoll\u201c die Richtung f\u00fcr die kommenden Jahre.<\/h3>\n<p>\u201eRessourcen intelligent nutzen, Kreislaufwirtschaft, Abf\u00e4lle auf ein Mindestma\u00df reduzieren und erkennen, dass Abf\u00e4lle Wertstoffe sind, die noch vielf\u00e4ltigst genutzt werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig ist, im Zusammenspiel von kommunaler Abfallwirtschaft, Entsorgungswirtschaft und den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und unter Ber\u00fccksichtigung \u00f6kologischer, \u00f6konomischer und sozialer Aspekte, f\u00fcr den sicheren, umweltgerechten Umgang mit nicht vermeidbaren Abf\u00e4llen zu sorgen.\u201c So steht\u2019s geschrieben, im gemeinsamen Vorwort von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Rudi Anschober.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_146\" aria-describedby=\"caption-attachment-146\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-146\" src=\"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/Trinkwasser012.3.jpg\" alt=\"Zukunft Trinkwasser Innviertel012\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/Trinkwasser012.3.jpg 850w, https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/Trinkwasser012.3-300x200.jpg 300w, https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/Trinkwasser012.3-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-146\" class=\"wp-caption-text\">Bild: &#8220;Abfall ist wertvoll&#8221;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Betrachtet man die konkreten Zahlen \u00fcber Sammelmengen und Verwertung der einzelnen Abfallarten seit 2009, so kann man bei Haus- und sperrigen Abf\u00e4llen, bei Problemstoffen und biogenen Abf\u00e4llen, bei Papier, Kunststoffen, Metallen, bei Glas und Holz, Textilien und Speisefetten und \u2013\u00f6len von leicht fallenden bis leicht steigenden Tendenzen sprechen.<br \/>\nBei Abf\u00e4llen aus dem Bauwesen, dem weitaus gr\u00f6\u00dften Abfallmengenstrom, schaut\u2019s anders aus. Da sind zum Beispiel die mineralischen Bauabf\u00e4lle seit 2009 um 63 Prozent gestiegen, die Menge bei Bodenaushub erh\u00f6hte sich um 75 Prozent. Besonders spannend wird es bei den Baurestmassen, denn diese verzeichnen eine Steigerung von 260 Prozent!<br \/>\nKaum ver\u00e4ndert hat sich seit 2009 die regionale Verteilung. In acht Bezirken stehen weiterhin keine Baurestmassendeponien zur Verf\u00fcgung, wodurch in diesen Regionen l\u00e4ngere Transportwege erforderlich sind. Das widerspricht dem im Abfallwirtschaftsplan formulierten Ziel einer ausgewogenen regionalen Verteilung.<br \/>\nDiesen zehn ober\u00f6sterreichischen Baurestmassendeponien steht die Tatsache gegen\u00fcber, dass es im Bundesland Salzburg \u00fcberhaupt nur eine Deponie gibt, im Lungau. Das hat zur Folge, dass Salzburg den gr\u00f6\u00dften Teil der dort anfallenden Baurestmassen \u201eexportieren\u201c muss<br \/>\nDas wird von der Salzburger Landesregierung auch best\u00e4tigt, denn in einem Schreiben vom 19.09.2017 hei\u00dft es:<br \/>\n\u201eDer Grund f\u00fcr das Fehlen von Baurestmassendeponien im Zentralraum sind die Aktivit\u00e4ten von bayerischen Firmen, die lange Zeit sehr g\u00fcnstige Ablagerungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Baurestmassen in angrenzenden bayerischen Anlagen angeboten haben. \u2026 In den letzten Jahren sind sehr viel an zu deponierenden Baurestmassen in den Osten \u00d6sterreichs verbracht worden. Dort gibt es einige sehr gro\u00dfe Deponien, die so g\u00fcnstige Entsorgungstarife haben, dass trotz der h\u00f6heren Transportkosten eine Anlieferung dorthin immer noch g\u00fcnstiger war.\u201c<br \/>\nSo weit, so schlecht, denn niemand wird behaupten, dass das eine intelligente L\u00f6sung ist.<\/p>\n<p>Wolfgang Pirker<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAbfall ist wertvoll\u201c Seit September 2017 liegt der aktuelle Ober\u00f6sterreichische Abfallwirtschaftsplan vor. 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