{"id":138,"date":"2018-05-01T21:55:22","date_gmt":"2018-05-01T19:55:22","guid":{"rendered":"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/?p=138"},"modified":"2018-05-01T21:55:22","modified_gmt":"2018-05-01T19:55:22","slug":"zukunft-trinkwasser-innviertel011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/2018\/05\/01\/zukunft-trinkwasser-innviertel011\/","title":{"rendered":"#zukunft-trinkwasser-innviertel011"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-139\" src=\"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser011.1.jpg\" alt=\"Trinkwasser011\" width=\"850\" height=\"530\" srcset=\"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser011.1.jpg 850w, https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser011.1-300x187.jpg 300w, https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser011.1-768x479.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<h1>Widerstand und die Gr\u00fcnen<\/h1>\n<h3>Der Widerstand funktionierte recht gut. \u00dcber alle Parteigrenzen hinweg identifizierten sich Menschen mit den Zielen des Vereins ZUKUNFT WALDZELL. Das machte uns Mut. Was uns in all diesen Monaten allerdings auch auffiel, das war die anf\u00e4ngliche Zur\u00fcckhaltung gr\u00fcner Politiker und Politikerinnen.<\/h3>\n<p><!--more--><br \/>\nObwohl ich bereits bei der Landesversammlung am 20. Mai 2017 in Eferding pers\u00f6nlich zwei Landtagsabgeordnete um Informationsaustausch und Unterst\u00fctzung gebeten hatte, passierte zwei Monate lang gar nichts. Und wen immer ich in dieser Zeit mit unserem Baurestmassendeponieproblem konfrontierte, fast alle Gr\u00fcnen verschanzten sich hinter dem Landesrat Rudi Anschober. Dieser, so meinten sie, sei doch f\u00fcr das Genehmigungsverfahren zust\u00e4ndig und wenn alles rechtens sei, dann k\u00f6nne man eben nichts machen. Eine eigene Meinung wollten nur wenige haben.<br \/>\nDas \u00fcberraschte, denn die Gr\u00fcnen sind ja nicht durch nobles Schweigen zu einer akzeptierten politischen Kraft geworden. Als langj\u00e4hrigem Gr\u00fcn-Mandatar und Funktion\u00e4r war es mir v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich, dass niemand aus \u201emeiner\u201c Partei den Mut aufbrachte, dieses umwelt- und demokratiepolitisch h\u00f6chst bedenkliche Projekt von Anfang an offen zu kritisieren.<br \/>\nDabei waren es die Gr\u00fcnen, die in einer Pressemitteilung vom 06.03.2015 in einer vergleichbaren Schotterabbauproblematik im Hausruck verk\u00fcndet hatten:<br \/>\n\u201eAls erste Landespartei nehmen sich die Gr\u00fcnen O\u00d6 der Sorgen der Wolfsegger B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen zur geplanten Schottergrubenerweiterung an.\u201c<br \/>\nClaudia Hauschildt-Buschberger, Bezirkssprecherin der Gr\u00fcnen V\u00f6cklabruck und Gottfried Hirz, Klubobmann der Gr\u00fcnen Landtagsabgeordneten, stellten nach einem Lokalaugenschein gemeinsam mit Landesrat Anschober damals fest:<br \/>\n\u201e\u00dcber die B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen darf nicht dr\u00fcbergefahren werden, die Lebensqualit\u00e4t der Anrainer w\u00fcrde enorm leiden und auch die Natur, vor allem der Hausruckwald, der als gr\u00fcne Lunge immer weiter zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werde.\u201c<br \/>\nWaldzell ist von Wolfsegg bekanntlich nicht sehr weit entfernt und der Hausruck z\u00e4hlt mit dem Kobernau\u00dferwald zum gr\u00f6\u00dften geschlossenen Mittelgebirgswaldgebiet Mitteleuropas! Nach l\u00e4ngerem Dr\u00e4ngen besuchte dann doch die gr\u00fcne Landtagsabgeordnete Ulrike B\u00f6ker am 18. Oktober 2017 Waldzell, vielleicht als Reaktion auf meine im September getroffene Entscheidung, aus der Partei auszutreten &#8211; eine Konsequenz, die ich nicht nur, aber eben auch wegen der mangelnden Unterst\u00fctzung in der Causa Baurestmassendeponie gezogen hatte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_140\" aria-describedby=\"caption-attachment-140\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-140\" src=\"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser011.2.jpg\" alt=\"Trinkwasser011\" width=\"850\" height=\"527\" srcset=\"https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser011.2.jpg 850w, https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser011.2-300x186.jpg 300w, https:\/\/gruenspecht.at\/gastbeitraege\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/05\/trinkwasser011.2-768x476.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-140\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Quelle<\/figcaption><\/figure>\n<p>Und im April 2018 kam Uli B\u00f6ker zum zweiten Mal ins Innviertel und lud -gemeinsam mit dem gr\u00fcnen Bezirkssprecher Max Gramberger \u2013 in Ried zu einem Pressegespr\u00e4ch. Dabei machten beide deutlich, dass eine Baurestmassendeponie \u201eunter den derzeitigen Bedingungen\u201c abgelehnt wird. \u201eDer Sicherung der gro\u00dfen Trinkwasservorkommen im Kobernau\u00dferwald sei oberste Priorit\u00e4t einzur\u00e4umen\u201c und \u201ees muss ausgeschlossen werden, dass das Grundwasser gef\u00e4hrdet ist. Dazu sind sorgf\u00e4ltige Untersuchungen durch die Beh\u00f6rde n\u00f6tig. Bereits jetzt gebe es im Innviertel vereinzelt Probleme mit den f\u00fcr gro\u00dfe Firmen ben\u00f6tigten Wassermengen.\u201c<br \/>\nDie Gr\u00fcnen \u2013 so Uli B\u00f6ker \u2013 wollen das Thema Baurestmassendeponien generell auf Landesebene behandeln. Dazu gibt es einen Initiativantrag auf Forcierung von Recyclingbaustoffen, denn die Nachfrage sei derzeit geringer als die anfallende Menge. Gerade im \u00f6ffentlichen Bereich gibt es Handlungsspielraum, zum Beispiel im Stra\u00dfenbau. Und au\u00dferdem gibt es f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre in Ober\u00f6sterreich ausreichend Deponievolumen.<\/p>\n<p>Wolfgang Pirker<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Widerstand und die Gr\u00fcnen Der Widerstand funktionierte recht gut. \u00dcber alle Parteigrenzen hinweg identifizierten sich Menschen mit den Zielen des Vereins ZUKUNFT WALDZELL. Das machte uns Mut. 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