{"id":1379,"date":"2022-08-05T09:40:59","date_gmt":"2022-08-05T07:40:59","guid":{"rendered":"https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/?p=1379"},"modified":"2022-08-07T17:15:28","modified_gmt":"2022-08-07T15:15:28","slug":"umwelt030-friedhof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/2022\/08\/05\/umwelt030-friedhof\/","title":{"rendered":"#umwelt030-friedhof"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1380\" aria-describedby=\"caption-attachment-1380\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1380\" src=\"https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/umwelt30-friedhof.jpg\" alt=\"Klimwandel im Stadtfriedhof\" width=\"850\" height=\"569\" srcset=\"https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/umwelt30-friedhof.jpg 850w, https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/umwelt30-friedhof-300x201.jpg 300w, https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/umwelt30-friedhof-768x514.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1380\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Ohnesorg &#8211; Stadtfriedhof<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Im st\u00e4dtischen Friedhof wurden einige B\u00e4ume mit einer orangen Markierung versehen. Bei einer genauen Betrachtung der markierten B\u00e4ume fallen selbst dem Laien die ausged\u00f6rrten Wipfel auf. Bei st\u00e4rkeren St\u00fcrmen k\u00f6nnten diese B\u00e4ume eine Gefahr darstellen \u2013 sie m\u00fcssen daher leider gef\u00e4llt werden.<\/h2>\n<p>Es d\u00fcrfte sich um flachwurzelnde B\u00e4ume handeln, die mit der anhaltenden Trockenheit nicht zurechtkommen.<\/p>\n<p>Es werden aber auch immer wieder junge B\u00e4ume nachgesetzt, damit die beruhigende, wohltuende Ausstrahlung und W\u00fcrde des Friedhofes weiter erhalten bleiben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Die lange Trockenperiode verbunden mit extremer Hitze setzt aber auch den Rieder Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern zu.<\/h2>\n<p>Der Vorstandsvorsitzende der \u00f6sterr. Hagelversicherung und der Meteorologe Mag. Simon Tschannett fordern in einem Artikel vom 22. Juli 2022, altes Denken in der Raumplanung zu beenden.<\/p>\n<p><strong>Tschannett: Mehr R\u00fccksicht auf Hitzewellen in der Stadtplanung ist gefragt<\/strong><br \/>\n<em>\u201eSch\u00f6ne gro\u00dfe Pl\u00e4tze, oft gepflastert oder betoniert: Auf den ersten Blick autofreie Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen in Innenst\u00e4dten. Auf den zweiten Blick im Sommer extreme Hitzeinseln und alles andere als klimafit. Die Zubetonierung von Innenst\u00e4dten hat zur Folge, dass sich diese immer weiter aufheizen. <span style=\"background-color: yellow;\">Versiegelte Fl\u00e4chen k\u00f6nnen Temperaturen bis zu 50 Grad erreichen, dunkel asphaltierte Fl\u00e4chen sogar bis zu 70 Grad. Fakt ist jedoch, dass die St\u00e4dte mehr Naturraum brauchen, wenn man der Hitze etwas entgegensetzen will.<\/span> In der Stadtplanung m\u00fcssen sowohl beim Bestand als auch beim Neubau gro\u00dfe begr\u00fcnte Fl\u00e4chen mitgedacht werden, weil dort lokal Kaltluft entstehen kann und diese f\u00fcr Abk\u00fchlung sorgt. <span style=\"background-color: yellow;\">Im Umland von St\u00e4dten produzieren W\u00e4lder, \u00c4cker und Wiesen Kaltluft, die bis in die Innenst\u00e4dte hineinwirkt.<\/span> In den St\u00e4dten ist die Oberfl\u00e4chentemperatur bei begr\u00fcnten Fl\u00e4chen, die auch gen\u00fcgend Wasser zur Verf\u00fcgung haben, viel geringer \u2013 oftmals sogar so gering wie die Lufttemperatur. F\u00fcr die Bewohnerinnen und Bewohner also weit ertr\u00e4glicher. Und im Schatten eines Baumes wirkt auch noch die Verdunstungsk\u00e4lte. Somit ist in unversiegelten, begr\u00fcnten Bereichen die gef\u00fchlte Temperatur um vieles angenehmer. Die Hitze unter Tags also viel besser auszuhalten.<br \/>\nAktuell sind unsere St\u00e4dte aber nicht f\u00fcr den Klimawandel ger\u00fcstet. Viele wurden f\u00fcr ein anderes, k\u00fchleres Klima gebaut, Gr\u00fcnfl\u00e4chen, wie Felder, wurden durch Verbauung zerst\u00f6rt. Daher ist es unbedingt n\u00f6tig, in der Stadtplanung mehr R\u00fccksicht auf Hitzewellen zu nehmen und mit dem jeweils passenden Mix aus Ma\u00dfnahmen unsere St\u00e4dte ans neue, hei\u00dfere Klima anzupassen. <span style=\"background-color: yellow;\">Die etwa auch f\u00fcr die Kaltluftproduktion verbliebenen \u00c4cker und Wiesen m\u00fcssen sofort vor Verbauung gesch\u00fctzt werden\u201c,<\/span> so Tschannett, der sich f\u00fcr mehr Naturraum in und um St\u00e4dten (Stichwort Speckg\u00fcrtel) ausspricht. Eine Vision, wie unsere St\u00e4dte und Gemeinden klimafit sind und werden k\u00f6nnen, ist \u00fcbrigens auf <a href=\"https:\/\/www.klimakonkret.at\/\">www.KlimaKonkret.at<\/a> zu finden.<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_1394\" aria-describedby=\"caption-attachment-1394\" style=\"width: 844px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1394\" src=\"https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Chart_Jaehrliche_Hitzetage_Wien.jpg\" alt=\"Hitzetage\" width=\"844\" height=\"532\" srcset=\"https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Chart_Jaehrliche_Hitzetage_Wien.jpg 844w, https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Chart_Jaehrliche_Hitzetage_Wien-300x189.jpg 300w, https:\/\/gruenspecht.at\/beitrag\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/08\/Chart_Jaehrliche_Hitzetage_Wien-768x484.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1394\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Hagelversicherng &#8211; Chart_Hitzetage<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der Vorstandsvorsitzende Dr. Kurt Weinberger meint:\u00a0\u00a0 <\/strong><em>\u201eEs braucht ein volkswirtschaftliches Umdenken. <span style=\"background-color: yellow;\">Nicht die Natur braucht uns, sondern wir brauchen die Natur.<\/span> Daher m\u00fcssen wir die Natur sch\u00fctzen und endlich einen Wandel hin zu einem intelligenteren Wirtschaftsdenken einleiten. Unbegrenztes Wirtschaftswachstum mit Gewinnmaximierung zu Lasten der Natur ist heute nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Das ist altes Denken. Daher d\u00fcrfen wir den Wohlstand einer Gesellschaft nicht allein an einer einzigen Kennzahl, dem Bruttoinlandsprodukt, bemessen. Wirtschaft muss neu gedacht werden! Wir m\u00fcssen in die j\u00e4hrliche volkswirtschaftliche Gesamtrechnung auch die Kennzahl Naturkapital aufnehmen.\u201c<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>\u201eWenn du up to date bleiben m\u00f6chtest, abonniere unseren <a href=\"https:\/\/gruenspecht.at\/newsletter-anmeldung\/\">Newsletter<\/a>\u201e<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im st\u00e4dtischen Friedhof wurden einige B\u00e4ume mit einer orangen Markierung versehen. Bei einer genauen Betrachtung der markierten B\u00e4ume fallen selbst dem Laien die ausged\u00f6rrten Wipfel auf. 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